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Erste Bans für Pokemon Go Spieler

Erste Bans für Pokemon Go Spieler

Nicht jeder hat seinen Pokestop auf der gegenüberliegenden Straßenseite vor sich. Andere wiederum wollen einfach von zu Hause aus Pokémon GO spielen und wieder andere wollen der beste sein ohne etwas dafür tun zu müssen. Statt zufuß Kilometer für Kilometer zu wandern, ist es wesentlich einfacher, etwas zu cheaten und mit einem GPS-Fake so zu tun, als sei man bereits am richtigen Ort.

Wie funktioniert ein “GPS-Hack”?

Pokémon GO bedient sich der GPS-Daten des eigenen Smartphones. Man manipuliert somit nicht die App, sondern das Smartphone. Wirklich neu ist diese Technik nicht, nutzt manch Datenschützer sie doch schon recht lange.

Ist es erlaubt?

In Bezug auf Pokémon GO sieht es der Entwickler Niantic nicht gerne, wenn man auf diese Weise trickst – es ist gegen die Spielbedingungen. Spieler, für die die App noch nicht erschien, konnten es nur über diese Möglichkeit spielen. Niantic reagierte mit Banns, allerdings nur mit einer Dauer von wenigen Stunden. In der Beta-Phase war man wesentlich aggressiver und sperrte direkt die IP.

Jeder der manipuliert sollte sofort eine permanente Sperre erhalten

Bei der Vorgänger-App Ingress ist der Betreiber intensiv mit Banns dagegen vorgegangen. Das Spielprinzip wird damit schließlich über Bord geworfen. Laut dem Independent gibt es aktuell die ersten Bannwellen aufgrund von GPS-Fake-Methoden. Es ist aber mehr eine erste Warnmeldung: Die Sperre, bei der die meisten Funktionen der App deaktiviert werden, hält nur für einige Stunden. Es ist davon auszugehen, dass das in Zukunft verschärft wird. Die Idee hinter Pokémon GO ist gerade, dass man das Haus verlässt, neue Leute kennenlernt und Spaß in der Natur hat. Dieser fällt durch GPS Manipulation leider komplett weg.

Es ist verständlich, dass Leute, die beispielsweise auf dem Land wohnen, nach Möglichkeiten suchen, mehr Pokémon beziehungsweise PokéStops zu finden. Da hat man in der Stadt deutliche Vorteile. Trotzdem sind GPS Hacks nicht im Sinne des Spiels und werden geahndet. Wir hoffen, dass Niantic in diesem Bereich noch Verbesserungen plant.